O-Töne aus dem DIHK
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DIHK-Außenwirtschafts-Chef Axel Nitschke zur Neuorganisation der deutschen Außenwirtschaftsförderung im Ausland, Teil 1
(27. Mai 2008)
Kleine und mittlere Unternehmen haben es beim Einstieg in Auslandsmärkte oft nicht leicht – das zeigen Umfragen des DIHK. Sie brauchen gezielte Unterstützung vor Ort. Hauptthema der AHK-Weltkonferenz heute in Berlin ist deshalb die Neuorganisation der deutschen Außenwirtschaftsförderung im Ausland. Axel Nitschke, Bereichsleiter "International, AHK" beim DIHK, erklärt dazu:
"Wir haben als DIHK festgestellt, dass es gerade kleine und mittlere Unternehmen sind, die Probleme haben, im Ausland Fuß zu fassen. Wir denken, dass es ganz wichtig ist, diesen Unternehmen eine Adresse im Ausland zu bieten, wo sie Informationen bekommen zu ihren Außenwirtschaftsaktivitäten, wo sie aber auch eine Exportberatung bekommen können, und wo auch potenzielle Investoren Informationen erhalten – unter dem Stichwort 'alles unter einer Adresse'. Ich denke, hier sollte die deutsche Außenwirtschaftsförderung sich in der Hinsicht an ausländischen Standorten neu aufstellen."
Im O-Ton:
Statement Außenwirtschaftsförderung, Teil 1 (MP3, 574 KB)
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DIHK-Außenwirtschafts-Chef Axel Nitschke zur Neuorganisation der deutschen Außenwirtschaftsförderung im Ausland, Teil 2
(27. Mai 2008)
Zudem kündigte Nitschke an, die Kammern würden ihre Leistungen künftig sehr viel stärker an den Bedürfnissen der Unternehmen ausrichten:
"Eine DIHK-Umfrage bei mehreren tausend Unternehmen hat ergeben, dass diese vor allem folgende drei Schwierigkeiten beim Markteintritt im Ausland haben: Sie haben Schwierigkeiten, verlässliche Geschäftspartner vor Ort zu finden, sie bemühen sich um Marktinformationen, die unabhängig und objektiv sind, und sie haben sehr häufig inzwischen immer mehr Schwierigkeiten, ausreichend qualifiziertes Fachpersonal zu bekommen, was sich auch auf dem Markt auskennt. In dem Zusammenhang sind übrigens interkulturelle Fußangeln, unbekannte Rahmenbedingungen in den Geschäftsgewohnheiten ausländischer Märkte sehr oft ein Fallstrick.
Wir werden unsere Leistungen als Kammern in Zukunft sehr viel stärker an diesen Bedürfnissen ausrichten. Gerade kleine und mittlere Unternehmen vergeben Chancen, wenn sie gerade über diese ersten Hürden nicht hinwegkommen und ihnen damit der Markteintritt nicht gelingt."
Im O-Ton:
Statement Außenwirtschaftsförderung, Teil 2 (MP3, 955 KB)
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DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun zur Erbschaftsteuerreform, Teil 1
(10. Dezember 2007)
Scharf kritisiert DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun den Entwurf für ein neues Erbschaftsteuergesetz. Er hoffe, dass sich bei der Erbschaftsteuerreform doch noch die Vernunft durchsetze, sagte Braun in Berlin:
"Es ist ein Gesetz gemacht worden, in dem man propagiert, alle Kleinst- und Kleinunternehmer, ich sag jetzt mal, das wären natürlich Handwerksbetriebe, werden verschont. Für alle anderen, die über die Grenze sind, mit einem Vermögen von beginnend bei fünf Millionen Euro, da wird es sehr risikoreich das zu übernehmen. Manchmal ist es wahrscheinlich einfacher, der Junior, der das Unternehmen weiterführt, kauft das Unternehmen dem Vater ab, um nicht in dieser 15-jährigen Verpflichtung zu sein. Ich bin absolut überzeugt, dass soviel wirtschaftspolitischer Sachverstand in der Unionsfraktion vorhanden ist, dass sie dieses Spiel nicht mitmacht. Denn das ist ein absoluter Etikettenschwindel."
Im O-Ton:
Statement Erbschaftsteuer (MP3, 692 KB)
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DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun zur Erbschaftsteuerreform, Teil 2
(10. Dezember 2007)
Braun bemängelt vor allem die lange Verhaftungszeit, an die eine steuerliche Begünstigung geknüpft werden soll:
"Man glaubt also, jetzt wären nur noch 1.200 Erbfälle betroffen – nach den alten Regeln waren es noch 220.000 – aber welches Beschäftigtenpotenzial dahinter steckt, hat man völlig ausgeblendet, und die Risiken, die für die Unternehmen darin liegen, so lange verhaftet zu werden. An dieser Stelle muss nachgebessert werden."
Im O-Ton:
Statement Erbschaftsteuer, Teil 2 (MP3, 314 KB)
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